Frage von orgobs: Alibaba.com – „chinesisches google“ und „ebay“ – kurs TIEF-> investieren?
Ich hab mich jetzt hier und da schlau gemacht über die firma. Sie hat mehr oder weniger eine Monopolstellung, expandiert kräftig, auch im europaischen markt, hat ne gute schätzung bei der börse bekommen und nen fetten start hingelegt. 12000 neuanmeldungen pro tag, leider nutzen nur 1% der user den kostenpflichtigen goldacc. jetzt dümpelt sie vor sich hin und is vom startwert (glaub 3 euro) auf 1,88 Euro gefallen.
nun meine ich, sie muss auch wieder hochgehen !
man kauft halt die katze im sack – am 8. feb. veröffentlichen sie ihre bilanzen, gute bilanz geht sie wohl hoch, schlecht saust sie noch mehr in den keller.

ich denke eigentlich, man sollte investieren. die aktiehat zukunft, die firma ist zukunftsträchtig. die firma kann kaum pleite gehen.

nachteil: kursschwankungen im yuan, bringen noch eine variable rein, die einen geld kosten kann.

was denkt ihr dazu? ich brauche ein paar fundierte kennertipps?
achso, was ich auch noch wissen wollte: warum ist der kurs überhaupt aufeinmal so gefallen? „nachbeben“ der hypothekenkrise, da jetzt die neuen bilanzen der banken veröffentlicht werde wo wieder zich millionen
abschreibungen sind und die aktionäre und investoren als reaktion nervös werden.
werden die märkte vll genau deswegen alle kurseinbüßungen hinnehemn müssen? die meisten chinesischen werte haben in diesem jahr ja schon etwas gelitten

oder war die aktie vll einfach nur gehyped?
und in wie fern beeinflusst der schlechte Dollar den Kurs? er soll jetzt ja noch mehr fallen auch wegen den bankbilenanzen..
KORREKTUR
die aktie is nich bei 3 eure gestartet sondern bei 13,5 HKD, das sind ca 1,17 Euro. nun sieht das schon anders aus mit dem aktuellen stand von 1,82.

Beste Antwort:

Answer by Alwin E
e-business und China, da treffen zwei Welten aufeinander. Ich halte andere asiatische Länder in dieser Hinsicht für viel interessanter. Indien zum Beispiel, und auch der ganze indonesische Raum hat da viel Potenzial. Aber China? Das Land wird meiner Meinung nach gerne überschätzt. „Der Chinese als solcher“, wenn ich das mal so platt formulieren darf, ist nicht so technologiebegeistert wie unsereiner. Ich hab‘ mal in der internationalen Marktforschung gearbeitet, und irgend so ein Dübel von Kollege kam auf die glorreiche Idee, einfach die Anzahl der Mobiltelefonbesitzer in Shanghai auf die Gesamtbevölkerung Chinas hochzurechnen. Der Rechnung zufolge müsste jeder Chinese so in etwa dreieinhalb Handys besitzen, sogar in Gegenden, wo nicht einmal ein Sendemast steht. Außerhalb der großen Städte ist’s Essig mit e-business, und da wohnt eben die Mehrheit der Bevölkerung.

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