Frage von Traumprinz: Arbeitsplatzwechsel mit Risiko?
Hallo,
ich habe einen guten Job und komme da ganz gut zurecht. Nun bietet mir mein Arbeitgeber einen neu geschaffenen Arbeitsplatz an. Dieser ist erstmal für ein halbes Jahr dotiert. Dieser Job klingt nach der Beschreibung wie für mich geschaffen, ich verdiene dasselbe Geld und habe sehr viele Vorzüge. Hier kann ich mein Fachwissen voll verwenden und muss mich nicht mehr der direkten Führung unterordnen. ( Unterordnen und Arbeiten im Team ist nicht unbedingt mein Ding ) Und ich muss nicht mehr körperlich schwer arbeiten. Ich wäre mein eigener Herr und kann alle Entscheidungen alleine treffen. Des weiteren wäre ich mobil und frei.
Der Pferdefuß: ich habe ein einigermaßen gutes Verhältnis mit meinen jetzigen Kollegen und auch so klappt alles gut. Wenn ich auch nur ein halbes Jahr weg bin, sind viele Errungenschaften und mein jetziger Status evtl. weg.
Was würdet Ihr tun? Ich bin nicht mehr der Jüngste, gehe auf die 50 zu und hätte es im neuen Job leichter. Nur der ist noch nicht sicher, für länger. Also arbeitslos werde ich zwar nicht, aber wenn es nicht klappt, muss ich von vorne anfangen.
Was mir auch wichtig ist: wie kann ich beim Bewerbungsgespräch am meisten für mich rausholen… wer hat gute Ideen, was man da sagen kann. Ich bin da jetzt schon der Favorit und kann etwas Pokern. Was ich da raushole, habe ich… z.B. Dienstwagen, etc…für gute Ratschläge bin ich dankbar.

Beste Antwort:

Answer by torhah
Habe als Vermittler häufig Leute am Tisch sitzen gehabt, die beim Versuch sich zu verbessern krasse daneben gegriffen haben.
Wenn Du aber beim gleiche AG bleibst und dieser eine weiterbeschäftigung gewährleistet: Ich würd´s darauf ankommen lassen. Falls es nach 6Monaten nicht weitergeht, glaube ich nicht, daß Du bei den alten Kollegen neu anfangen musst. Wenn Du heute einen guten Stand dort hast, werden die sich freuen, wenn Du wiederkommst.

Vorstllungsgespräch: Du hast ja im Betrieb lange bewiesen, was du kannst. Daher wird der AG Dir den neuen Job lieber besser bezahlen, als das Risiko einzugehen, einen Fremden einzustellen. Bei neuen Projekten ist es ja besonders wichtig, von Anfang an kompetente Leute einzusetzen. Ausserdem ist ein Vertragswechsel ja immer eine gute Gelegenheit, über Geld zu sprechen, zumal man sich ja auch intensiv auf den Job vorbereiten muss.
Vieleicht öffnen diese Argumente ja dem Chef die Börse 😉

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