Frage von Hardy: Faire Schadensregulierung Autounfall?
Vor zwei Jahren hatte ich einen Autounfall. Eine Mercedes-Fahrerin hat meinen Volvo gerammt. Bei dem Unfall waren, wie so oft im Leben, beide in gewissem Sinne Schuld. An beiden Autos entstand ein Schaden von jeweils etwa 3.000 Euro. Wenn jetzt meine Haftpflichtversicherung der Unfallgegnerin 3.000 Euro gezahlt hätte, dann wäre das schlimm gewesen, aber ich hätte gesagt, „Schwamm drüber“.

Doch die Unfallgegnerin war bei ihrem Kumpel, einem Anwalt, der hat noch ein paar Briefe geschrieben, und die Kosten hat meine Versicherung gezahlt. Dann war sie bei ihrem Kumpel, einem Kfz-Sachverständigen, und die Kosten dafür hat auch meine Versicherung gezahlt. Dann war die Unfallgegnerin bei ihrem Kumpel, einem Arzt, und die Arztkosten hat meine Versicherung gezahlt. Obwohl sie überhaupt keine körperlichen Schäden bei dem Unfall davongetragen hatte, hat meine Versicherung ihr aufgrund der getürkten Aussage des Arztes ausserdem noch 1.000 Euro „Schmerzensgeld“ gezahlt.

Insgesamt hat meine Versicherung 10.000 Euro gezahlt. Das finde ich jetzt überhaupt nicht mehr fair. Was kann ich selbst, ohne meine Versicherung, tun, damit diese Frau von diesem Unfall nicht über Gebühr profitiert und alle ihre Kumpels mit?
@Mutter Schagalla
Was soll denn die Frage nach einem „Zeugen“? Sind wir hier vor Gericht? Willst Du Staatsanwalt spielen? Was ich geschrieben habe, war die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit.
Der Unfall war vor zwei Jahren, aber den Gesamtbetrag hat mir meine Versicherung erst jetzt mitgeteilt. Ich war von maximal 5.000 Euro ausgegangen, die 10.000 Euro kamen wie ein Schock.

Ich werde die dumme Ziege vor Gericht zerren. Das ist ja wohl noch nicht verjährt, denke ich.

Beste Antwort:

Answer by phortos_phlox
Wenn du Beweise hast, gehe zur Polizei, wenn nicht, habe ich nur einen Trost, die Prämie steigt deshalb nicht mehr wie bei 3000€

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