Frage von Niko St.: Hilfe bei Kaufvertrag / BWL / BGB / ZPO?
Bitte Hilfe bei folgendem Beispiel:

Bei einer Fahrt nach Rostock erleidet der Fahrer der mit der Beförderung beauftragten Speditiondsfirma einen Herzinfarkt. Die gelieferten Kleiderstoffe werden durch den Unfall völlig unbrauchbar. Muss die Tuchfabrik bei der im Angebot verzeichneten Erfüllungsortregelung nun nochmals liefern oder nicht?
Bitte begründen!

Vielen Dank für die Hilfe!
Zusätzlich:

Wo müsste die Tuchfabrik klagen, wenn sie der Ansicht ist,

a) dass die Lieferfirma kostenlos Ersatz leisten muss,
b) dass der Rechnungsbetrag nicht bezahlt werden muss, weil die Tuchfabrik keine Ware erhalten hat.

Danke!

Beste Antwort:

Answer by exenter
Ich verstehe die Frage nicht.
Das Entscheidende ist doch, welcher Ort als Erfüllungsort vereinbart wurde, um zu entscheiden wer für den Untergang der Ware haftet. War hier „frei LKW“ oder „frei Abnehmer“ vereinbart? Bei frei LKW ist der Lieferant (Tuchfabrik) aus der Haftung und hat Anspruch auf Bezahlung. Den Schadensersatz muss sich der Abnehmer beim Spediteur holen. War aber frei Abnehmer vereinbart, so muss die Tuchfabrik unentgeltlich nachliefern und sich dann mit dem Spediteur streiten, je nach Vereinbarung.

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