Frage von fmwag: In Öl-Zertifikate investieren – wie läuft das konkret ab und was ist zu beachten ?
zb. Brent Crude Oil Future X-pert Zertifikat Quanto
http://www.de.x-markets.db.com/DE/showpage.asp?pageid=84&inwpnr=5&pkpnr=235948&inrnr=395&bldisc=1

Zertifikat-Infos:

Put ist Spekulation auf fallende Kurse (oft auch als „Short“ bezeichnet).

Call ist das Gegenteil, d.h. Spekulation auf steigende Kurse und wird oftmals auch „Long“ genannt.

Insgesamt ist es sehr riskant, insbesondere bei Hebelprodukten mit Knock-Out. Je näher man an der Knock-Out Schwelle des Basiswertes kauft, desto mehr Risiko geht man ein und umso höher ist in der Regel auch der Spread im Verhältnis zum Briefkurs des Papiers. Das heisst der Kurs muss sich um mindestens den Spread nach oben bewegt haben, damit man den Schein mit Gewinn wieder abstossen kann. Und das berücksichtigt noch nicht einmal die Ordergebühren und Provision am Handelsplatz.

http://www.finanztip.de/recht/bank/knock-out-zertifikate-wiki.htm
Gibt es auch die Möglichkeit eines Depot Demo Accounts, wo man ohne echtes Geld das Händling mit Zertifikaten testen kann ?
Ist Metatrader 4 Software für den Zertifikate handel von Öl und dem DAX geeignet ?

http://www.metaquotes.net/downloads/

Beste Antwort:

Answer by Hanz
Forwardkurven, Contango und Backwardation
Bei Investments in Rohstoffe, wie Kupfer, Rohöl oder Weizen, sollten Investoren auf die Besonderheiten der Terminmärkte achten. Wichtig: Anleger sollten die Forwardkurven stets im Auge behalten.

Im Gegensatz zu Aktien oder Anleihen müssen Anleger bei Investments in die meisten Rohstoffe (englisch: Commodities) den Umweg über die Terminbörse gehen. Kein Wunder: Die Lagerung von Öl und Gas ist kompliziert, Agrargüter sind häufig verderblich. Aus diesem Grund beziehen sich Rohstoffzertifikate, abgesehen von Edelmetallen, stets auf Futureskontrakte.

Das Problem: Die Laufzeit der Futures ist von vornherein begrenzt. Open-End-Zertifikate haben dagegen eine unbegrenzte Laufzeit. Futureskontrakte müssen daher während der Laufzeit regelmäßig getauscht werden. Bei diesem Anpassungsprozess – auch Rollen genannt – können Zusatzerträge oder Rollkosten entstehen. Entscheidend hierfür ist der Verlauf der Forwardkurve.

Bei einer steigenden Kurve, die in der Fachsprache auch als Contango-Formation bezeichnet wird, sind die kurzlaufenden Kontrakte billiger als die Futures mit längeren Laufzeiten. Das heißt, der Investor erwirbt mit dem „neuen“ Future weniger Einheiten des zugrunde liegenden Rohstoffs. Er realisiert daher Rollverluste, die sich bei Open-End-Zertifikaten in einem sinkenden Ratio äußern. Fällt die Forwardkurve – hier spricht man von einer Backwardation –, kann der Inhaber eines Open-End-Zertifikats dagegen Rollerträge generieren.

http://de.biz.yahoo.com/rohstoffe/

Quanto deutet darauf, dass es Wechselkursgesichert ist (was auch wieder was kostet)

Egal was du Kauft, du brauchst vorher eine Meinung und jeweils einen Plan für den Falle, dass du richtig oder falsch liegst.
Die „W-Fragen“ eben.
Was kaufen, wann ein – aussteigen, bei wieviel Gewinn/Verlust verkaufen…..

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Du kannst CFD’s bei der ABN virtuell handeln. Das ist natürlich was ganz anderes als Zertifikate, aber es kostet nichts und die Software ist ganz nett.
http://marketindex.rbs.com/de/Home.aspx

Sonst kannst du praktisch überall ein Musterdepot eröffnen – Hier bei Yahoo, bei onvista.de, bei Finanztreff, bei aktienboard.com, bei wo:, …

Dieses Metadings ist eher für Währungen, es gibt bei Aktienboard mehrer Diskusionen, mein ding ist das Teil nicht. Ich strebe allerdings keine Kariere als Daytrader an.

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