Frage von Pitufo: Kleingewerbe und „formlose Gewinnermittlung“?
Zur „Einnahme-Überrschuss-Rechnung“ heißt es für „Kleinstunternehmer“ offiziell:

Kleinstunternehmer, deren Betriebseinnahmen in der Summe unter 17 500 EUR liegen, brauchen die neue “Anlage EÜR” nicht auszufüllen. Sie können ihren Gewinn wie bisher formlos ermitteln.

Kann mir bitte jemand sagen, was hier „formlos“ bedeutet? O.k. ich benötige nicht das „Formular“ „Anlage EÜR“ = „formularlos“. Muss ich dennoch die Gewinnermittlung irgendwie „in form“ bringen? Wenn ja, in welche „Form“?

Danke für alle Antworten im Voraus.

Pitufo

Beste Antwort:

Answer by Jürgen NRW
Als Besonderheit bei dieser Gewinnermittlungsmethode gilt das Zufluss- und Abflussprinzip: Nur die Einnahmen bzw. Ausgaben sind zu berücksichtigen, die in dem entsprechenden Wirtschaftsjahr eingenommen bzw. gezahlt wurden.

Dies bedeutet für dich, dass du auf einem Blatt (z.B.) links deine Einnahmen aufführst und rechts deine Ausgaben. Unten jeweils die Summe addierst und beide Summen gegenüberstellst. Du kannst auch erst alle Einnahmen und dann die Ausgaben aufführen. Das Ganze bleibt dir überlassen – eben formlos. So einfach ist das.

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