Frage von Elsemarie: Pendlerpauschale bei gemeinsamer Veranlagung der Steuererklärung wird nur der Mann angerechnet?
Meine Entfernungspauschale wurde beim Steuerbescheid nicht angerechnet.
Begründung:
Ich würde unter den Pauschbetrag von 920 Euro fallen.Darum wurde nur mein Mann berechnet weil er mehr gefahren ist als ich (169 Tage) .
Ich habe durch meine lange Dienstzeiten, mein Stundensoll von 39 Stunden pro Woche an 4 Tagen schon mehr als abgearbeitet und bin für das Finanzamt zu wenig Tage im Jahr zur Arbeit gefahren.
Wie kann das sein das die Anzahl der Tage,die ich zur Arbeit gefahren bin irgend eine Rolle spielt,wenn ich doch insgesamt nicht weniger Lohnsteuer zahle,wie wenn ich 6 Tage die Woche zur Arbeit fahren würde.
Wird man nun auch noch bestraft wenn man lange Dienste vom Arbeitgeber bekommt und er dadurch eine Menge Geld einsparen kann?
15 Kilometer muss ich fahren.
Seltsam ist,ich hatte noch nie so viele Quittungen (Berufskleidung) abgegeben wie dieses mal.
Die Finanzbeamten machen nur ihren Job,die Gesetze dafür machen andere.Es gibt höchstens die hilfsbereiten Fleißigen und die die ihren Job stumpf durchziehen.

Beste Antwort:

Answer by Secrets
Es kommt nicht auf die Tage, die Wegstrecke, oder sonstige an, sondern nur allein darauf, ob Du mit deinen Werbungskosten über 920,00 Euro im Jahr liegst. Dies ist der Pauschalbetrag.

Selbst wenn 230 Tage angerechnet werden, Du aber nur 5 KM zur Arbeit fahren musst, dann wird nichts angerechnet, weil Du unter dem Pauschalbetrag bleibst. Nur wenn dieser überschritten wird, macht es sich bei der Berechnung bermerkbar.

PS. Auch bei getrennter Veranlagung wäre das Ergebnis nicht anders.

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