Frage von megakorrekt: Was ist Giralgeld? Wie funktioniert unser Zinssystem genau?

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Buchgeld (auch Giralgeld) ist ein Begriff im Rechnungs- bzw. Bankwesen für Geld, welches nicht als Bargeld (also in Form von Scheinen oder Münzen) vorliegt, sondern als sofort liquidierbares Bankguthaben auf einem Konto. Die Bezeichnung „Buchgeld“ leitet sich ab von der ursprünglichen Führung der Sichteinlagen in Kontenbüchern. Heute geschieht dies elektronisch als elektronisches Geld (E-Geld) in Computern. Buchgeld ist somit zusammen mit elektronischem Geld Grundlage des bargeldlosen Zahlungsverkehrs.

Im wesentlichen unterscheidet man bei Buchgeld zwischen Sichteinlagen (Kontoguthaben) und Krediten (z. B. Überziehungskredite).
Seine Blütezeit erlebte Geld, als es als Tauschware verwendet wurde. So gab einem der Bauer beispielsweise einen Leib Brot für drei viertel Geld. In den unterschiedlichen Ländern ist Geld auch unterschiedlich viel Wert, man muss ihn deshalb eintauschen, wenn man verreist (z.B. Ein Geld gegen zwei Geld). Weltweit
Ethnologen berichten daher denn von so erstaunlichen Geldformen wie Schrumpfköpfen (Zahlungswert hing dabei von der Anzahl der Zähne sowie der Haarlänge ab) im östlichen Amazonasgebiet oder auch Mühlsteinen (vornehmlich im südlichen Holland des ausgehenden 15. Jhdts.), welche vor allem bei grösseren Geschäften wie Landkäufen u. ä. zum Einsatz kamen. Die langwierigen Steinmetzarbeiten bei der Herausgabe von Wechselgeld machten einerseits jeden Geschäftsabschluss zu einem Grossereignis unter Beteiligung vieler Handwerker, erforderten andererseits nicht unbeträchtliche Körperkräfte seitens der Besitzenden, welch Umstand schließlich zum Ersetzen der Mühlsteine durch die viel handlicheren Tulpenzwiebeln führte. Auch der Newton scheiterte letztlich an mangelnder Zersägbarkeit als Massenzahlungsmittel.

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