Frage von paradox: Wo liegt die Grenze des -sehr deutschen – Mobilitätswahns?
Deutschland dürfte wohl das einzige Land weltweit sein, in dem man auch nachts um zwei noch gute Chancen hat, in einen Stau zu geraten. Irgendwie scheint das ganze Land andauernd in rasender Bewegung, ständig pendelnd, mehr Zeit im Auto verbringend, als zuhause. Man hat es uns ja jahrelang gepredigt, wir müssen flexible Arbeitnehmer sein, hunderte Kilometer zwischen Wohn- und Arbeitsort, so will man uns haben. Die Autobahnen sind voll und wenn man mal auf einen der verbliebenen Bahnhöfe schaut, sieht man überfüllte Züge, ein ganzes Land wie auf der ständigen Flucht vor sich selbst. Doch wo wird die Grenze dessen liegen, wie wird sich das entwickeln angesichts ständig steigender Sprit – und im Zuge der Bahnprivatisierung noch schamloseren Bahnpreise? Irgendwann muss dieser Weg ja zu Ende sein, aber was dann? Landwirtschaft zur Selbstversorgung? Isolierung, Menschen, die ihr Leben lang nicht aus ihrem Dorf herauskommen?

Beste Antwort:

Answer by Mandiamo B
Ich glaube es gibt keine Grenze, sagen wollte ich aber vor allem, dass das angesprochene Phänomen nicht sehr deutsch ist. Im Gegenteil, woanders ist es viel schlimmer.

Was denken Sie? Antworten Sie jetzt!